TROUT GmbH

Weiterentwicklung

Seriennaher Prototyp

Derzeit wird der aktuelle funktionale Prototyp zu einem seriennahen Prototypen derart weiterentwickelt, dass u.a. das System weiter miniaturisiert und die Datenübertragung auf einen kabellosen Transfer umgestellt wird.

Für den seriennahen Prototypen soll die Anzeige des Blutzuckerwertes unmittelbar erfolgen, d.h. der Wert soll unmittelbar nach der Messdatenerfassung der Impedanzwerte erfolgen. Dazu werden ein hoch- und ein niederfrequenter Strom und die sich ergebenden Impedanzen sowie die Hauttemperatur generiert bzw. gemessen.

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Nach aktuellem Stand existieren zwei Ansätze, das genannte Ziel zu erreichen:

  • Glukosemonitor: Integriertes System
  • Glukosemonitor: Verteiltes System

Im Fall des verteilten Systems des Glukosemonitors umfasst das System nur zwei Komponenten: die Datenverarbeitungseinheit (Messeinrichtung und Datenaufnahme / Sicherung sind in dieser Komponente zusammengefasst) und die Interaktionseinheit. Hier ist das Neuronale Netz nicht im System enthalten, sondern wird als externes Tool beim Arzt angesiedelt, d.h. in dieser Ausführung lässt sich der Glukose-Monitor wesentlich kompakter gestalten, da das Training des Neuronalen Netz Arzt-seitig auf einem externen PC erfolgt und nur die Parameter einer Berechnungsvorschrift für die Blutzuckerbestimmung an den Glukosemonitor zu übergeben sind. Die Einstellung des Glukosemonitors für einen Patienten erfolgt nicht wie beim weiter unten beschriebenen integrierten System durch den Patienten, sondern durch den Arzt.

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Für das integrierte System des Glukosemonitors besteht das System aus drei Komponenten: der Messeinheit, der Interaktionseinheit und der Berechnungseinheit. In diesem Ansatz ist das Künstliche Neuronale Netz im System integriert, d.h. das Training des Netzes kann direkt über das System erfolgen.  Die in der Messeinheit erfassten Daten werden für das integrierte System über eine Funkstrecke an die Dateneinheit übertragen, in der aus den Impedanzen und der Temperatur als Korrekturfaktor der Blutzuckerwert gerechnet wird. Wiederum über eine Funkverbindung wird der berechnete Blutzuckerwert an die Interaktionseinheit (das HMI) übertragen und dort als Zahlenwert visualisiert. Hier kann der Nutzer zusätzlich Einstellung vornehmen, z.B. bzgl. der Ausgabe von Alarmen.

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Das serienreife NIVAB-System soll sowohl in der Heimanwendung, aber auch im Rahmen der Versorgung im Krankenhaus nutzbar sein. Unterschieden wird dementsprechend zwischen den folgenden beiden Ausprägungen:
  • Klinische Anwendung:

    Diese Ausprägung ist für die Anwendung in einer Klinik vorgesehen, z.B. für die Aufnahme von Blutzuckerwerten ohne eine Visualisierung dieser Daten für den Patienten.

  • Heimanwendung:

    Die Heimanwendung soll das NIVAB-System für Nutzer in Eigenanwendung zur Verfügung stellen, d.h. der Nutzer wird kontinuierlich über seinen aktuellen Blutzuckerwert informiert.

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